Freitag, 19. Februar 2016

Die Zukunft von Kultpower.de - Teil 2

Ziemlich genau sechs Wochen ist mein Artikel über die Zukunft von Kultpower.de nun her. "Damals" hatte ich offen verkündet, dass ich Kultpower.de komplett neu entwickeln wollte.

Was soll ich heute dazu sagen? Es macht Spaß, etwas Cooles Neues zu machen! :-)

Passend zu meinem Ziel, möglichst offen zu arbeiten, wird das neue Kultpower.de unter der Adresse Kultpower.org zu sehen sein. Und zwar von nun an regelmäßig, nach jeder Aktualisierung etwas umfassender. Schritt für Schritt. So muss ich das alte Kultpower.de nicht abschalten.

Aktuell kann man auf Kultpower.org schon die Titelseiten aller bisher auch schon auf Kultpower.de verfügbaren Magazine bewundern. Bisher noch ohne weitere Inhalte wie Artikel, Testberichte und Ähnliches. Aber das kommt noch.

Worauf ich besonderen Wert gelegt habe: Selbst mit dem Smartphone und dem Tablet soll alles top aussehen und gut benutzbar sein. Oder noch deutlicher ausgedrückt: in erster Hinsicht soll es mit solchen mobilen Geräten gut benutzbar sein (daher der Name "Mobile First"). Die zweite technische Neuerung ist das sog. "Progressive Enhancement", das bedeutet zuallererst ist die Webseite ohne technische Mittel wie CSS und JavaScript benutzbar. Alles Weitere sind optionale Verbesserungen - wenn der Browser sie unterstützt, werden sie ausgenutzt. Noch habe ich so etwas sehr spärlich eingesetzt, aber es wird mehr kommen. Sehr geholfen bei meiner bisherigen Arbeit hat mir das Buch "Adaptive Web Design: Crafting Rich Experiences with Progressive Enhancement (2nd Edition)" von Aaron Gustafson.

Vom inhaltlichen her ist es noch ein weiter Weg. In der folgenden Grafik ist zu sehen, welche Inhalte auf der neuen Webseite schon umgesetzt sind - nämlich nur die grün markierten.

Einige Herausforderungen für die nächste Zeit:
  • die gesamten Daten mit Hilfe einer sinnvollen Navigation zugreifbar machen
  • die unterschiedlichen bereits vorhandenen Daten (Einzel-Scans, Kompletthefte, Testberichtdaten mehrerer Zeitschriften) unter einen Hut bringen
  • Optimierungen für aktuelle Browser einbauen (hohe Auflösung bzw. großer Bildschirm, JavaScript für bessere Steuerung, Touch-Unterstützung)
  • eine intelligente Suche programmieren!
Was man bisher auch noch nicht sieht: ich stütze mich intern auf das für Oregami.org entwickelte Datenmodell für Zeitschriften. Das bedeutet z.B., dass man jeder einzelnen Ausgabe in der Datenbank ein Veröffentlichungsdatum oder einen "sprechenden" Namen (z.B. "Sonderheft Rollenspiele" oder "Die besten Spiele 1990") verpassen kann - die entsprechende "Edit"-Funktion natürlich vorausgesetzt.

Jeder ist eingeladen, meine Neuentwicklung regelmäßig zu beobachten. Update-Infos wird es auf den Kultpower-Accounts bei Twitter und Facebook geben. Wer technisch am Ball bleiben möchte, sollte das GitHub-Projekt für Kultpower.org im Auge behalten. Dort kann auch jeder (der dort registriert ist) ein Ticket erstellen, z.B. für entdeckte Fehler oder Verbesserungsvorschläge. Ich freue mich über jede Unterstützung und jedes Feedback!

Samstag, 9. Januar 2016

Die Zukunft von Kultpower.de

Seit über 16 Jahren gibt es nun meine Webseite Kultpower.de. Begonnen hat alles mit Cover-Scans alter Power Play Ausgaben. Damals gab es nichts Vergleichbares im Internet - und das höchste der Gefühle bei der Internetanbindung war ISDN.

Heute ist Kultpower.de eine ziemlich große Webseite mit tausenden von Scans, einer Datenbank mit Testbericht-Informationen, über 12.000 User-Kommentaren sowie Interviews mit "Helden" der kultigen Spiele-Zeitschriften Power Play, Video Games & Co. Aber was bringt die Zukunft? Wie man an den beiden folgenden Statistiken sehen kann, geht es den Zahlen nach ziemlich bergab...




Kultpower.de teilt sich mittlerweile in zwei getrennte Bereiche: der alte, ursprüngliche Bereich enthält Scans von Zeitschriften-Titelseiten, Artikeln und anderen Inhalten, selbst geführte Interviews mit Größen wie Winnie Forster und Michael Hengst und der Testbericht-Datenbank zu Power Play, Video Games, Amiga Joker und ASM. Im Jahr 2009 startete in einem abgetrennten Bereich das Kultpower-Archiv mit dem Ziel, komplette Hefte von damals verfügbar zu machen. Mittlerweile sind über 100 Hefte vorhanden, zu den Heften sind über 10.000 Inhalte manuell erfasst worden, was ein komfortables Durchsuchen der Hefte ermöglicht.

Das Kultpower-Archiv löste schnell den "alten" Bereich ab - dort gibt es schon lange keine neuen Cover-Scans mehr, keine neuen Einträge in der Testbericht-Datenbank. Die letzten Newsmeldungen auf der alten Hauptseite sind aus dem Jahr 2011. Auch nicht ganz schuldlos daran sind die sozialen Netzwerke - schon lange gibt es Kultpower-Informationen auf Twitter, Facebook und Google Plus. Der damals von mir selbst angelegte Newsletter hat seinen Sinn schon lange verloren.

Auch technisch hat sich seit vielen Jahren Nichts mehr getan - die komplett in PHP3 (!) selbst entwickelte Webseite ist heute technisch total überholt. Ja, die Seite läuft noch, der Programmcode ist aber nahezu unwartbar geworden. 16 Jahre sind bei der Programmierung und der Gestaltung von Webseiten ja auch wahrlich kein Pappenstiel :-)

Also, was nun? Eines ist für mich klar: Kultpower.de darf nicht sterben! Aber was macht Kultpower.de eigentlich aus? Welche Teile davon kann man vielleicht weglassen? Und warum denke ich überhaupt darüber nach?

Zuerst die Antwort auf die letzte Frage: Was ist der Anlass für meine Überlegungen? Da fallen mir mehrere Dinge ein:

  • Ich bin ein Technik-Freak. Ich programmiere gerne. Es reizt mich, Kultpower.de von Grund auf neu zu programmieren und zu gestalten.
  • Schon mal Kultpower.de mit dem Handy besucht? Es ist der Graus! :-)
  • Wie sicher sind die Daten auf Kultpower.de? Die Daten enthalten auch User-Informationen, denn das selbstgebaute User- und Kommentar-System enthält E-Mail-Adressen und Passwörter der User. Gerade die Passwörter machen mich nachdenklich, denn immer häufiger hört man von gehackten Webseiten und entwendeten Userdaten und nicht ausreichend gesicherten Passwörtern. Keine schöne Vorstellung, dass ein Hacker die Kultpower-Userdaten kopiert. Heute würde ich die Passwörter auch noch besser absichern als damals - wenn ich überhaupt wieder ein eigenes Usersystem entwickeln würde.
  • Seit mehreren Jahren tüftele ich mit einigen anderen Leuten an der offenen Spiele-Datenbank Oregami herum. Es wäre großartig, durch ein neu entwickeltes Kultpower.de dafür Erfahrungen zu sammeln - größtenteils aus technischer Sicht als, aber auch die "Offenheit" der Kultpower-Daten kann überdacht werden. Vielleicht könnte ich die Spieletest-Datenbank offen für den Rest der Welt zur Verfügung stellen?

Was macht denn eigentlich inhaltlich Kultpower.de aus? Dafür habe ich mal in einer Mindmap festgehalten, was Kultpower.de alles enthält:

(anklicken zum Vergrößern)

Mein Ziel wäre es, bei einer Neuentwicklung alle Scans (Cover, Artikel, Spieletests, Comics usw.), Spieltest-Datenbanken, Interviews und sonstige manuell von mir erstellten Inhalte langfristig zu bewahren. Datenbank-Inhalte sollten dabei möglichst komfortabel abfragbar und durchsuchbar sein.
Alles, was unter "Sonstiges" geführt wird, könnte wegfallen (außer das Impressum natürlich).

Nicht betrachtet habe ich übrigens das Forum, das für Kultpower.de und TheLegacy zusammen betrieben wird. Es ist ein phpBB-Forum, das würde ich vermutlich einfach so weiterlaufen lassen. Klar läuft da nur noch sehr wenig, was aber auch nicht weiter schlimm ist.

Was würde sich bei einer Überarbeitung von Kultpower.de technisch ändern? Ich würde diese Dinge anvisieren:
  • Verfolgung des Mobile-First Ansatzes
  • Verwendung eines Web-Frameworks auf Basis von Java anstelle von PHP (z.B. mit Spring Boot). Und nein - man wird kein Java im Browser brauchen, was ich meine ist auf der Server-Seite.
  • kein Flash mehr verwenden
  • den neuen Quellcode möglichst als Open Source Projekt freigeben
  • evtl. eine offene API anbieten für die Spieletest-Daten

Was meint ihr? Wie würde ein überarbeitetes Kultpower.de aus eurer Sicht aussehen?

Welche Teile der Seite würdet ihr auch zukünftig weiter benutzen wollen?

Feedback gerne hier oder in diesem Facebook-Post oder per Mail an gene[at]kultpower.de

Dienstag, 14. Mai 2013

Retrobörse 2013 in Oberhausen: Rückblick und T-Shirts

Schon wieder vorbei, die Retrobörse in Oberhausen.
War wie die letzten Male wieder eine schöne Veranstaltung - ich bin ja selber nie als Käufer unterwegs, sondern vertrete an meinem Stand meine Webseiten Kultpower.de und Oregami.org und verkaufe nebenbei einige coole Zeitschriften. Es macht immer wieder großen Spaß, mit den Leuten - mit euch - über Kultpower.de, Oregami und die gute alte Zeit zu sprechen!

Dieses Mal hatte ich gleich vier Tische gebucht, denn es hatten sich die Ex-Videogames-Redakteure Michael Paul und Winnie Forster mit angekündigt. Michael musste aus privaten Gründen leider kurzfristig absagen, Winnie kam schnaufend um kurz vor 11 Uhr an :-)

Die Besucher am Kultpower-Stand mussten also leider dieses Mal darauf verzichten, die Original-Dias der 90er Jahre Video Games Screenshot-Fotos zu begutachten oder sogar welche mitzunehmen, die dank Michael Paul beim letzten Mal in Bochum schon für die einen oder andere lustige Erinnerung sorgten. Dafür stand Winnie wie gewohnt kompetent und sympatisch für zahlreiche Gespräche über seine bekannten Bücher aus der GAMEplan-Reihe zur Verfügung.

Sebastian/Kultpower und Winnie Forster/GAMEplan

wie gewohnt: Kult-Mags am Kultpower-Stand

Dann habe nebenbei meine Idee vom letzten Jahr in die Tat umgesetzt: man sieht immer so viele tolle Retro-T-Shirts, das musste ich mal auf Fotos festhalten! Hier das Ergebnis (draufklicken für alle Fotos):

Dienstag, 16. April 2013

CHIP Power Play erscheint vierteljährlich - schnell Abo sichern!

Wie heute verkündet wurde, geht das Experiment "CHIP Power Play" in Serie:
Vierteljährlich wird das Magazin nun erscheinen und die Spiele-Welt für alte Hasen und solche, die es werden wollen, aufbereiten.

Die nächste Ausgabe erscheint am 22. Mai 2013.
Wer das Heft abonnieren möchte, kann das hier tun und dabei noch eine Power Play Tasse oder ein T-Shirt und eine von Heinrich Lenhardt signierte Ausgabe ergattern - solange Heinrichs Handgelenk reicht.

Zugreifen!


Samstag, 23. März 2013

Retrobörse in Oberhausen am 11. Mai 2013

Am 11. Mai 2013 ist es wieder so weit: In Oberhausen findet die traditionelle Retrobörse statt! Es handelt sich - wie der Name es schon vermuten lässt - dabei um eine Art Riesenflohmarkt mit Retro-Sachen: Computer, Konsolen, Spiele, Fan-Artikel und Vieles mehr.



Ein einziger Verkaufsstand wird mal wieder auschließlich alte Spiele-Zeitschriften anbieten - und das ist meiner. Wie gewohnt werdet ihr an meinem Tisch aus hunderten alter Magazine (Powerplay, ASM, Video Games, Maniac, PcXtreme, 64er und mehr) die besten und/oder euch noch fehlenden Exemplare rauspicken können.
Notiert euch also am besten rechtzeitig, welche Hefte euch fehlen! Ich höre eigentlich jedes Mal wieder Sprüche wie "ach, wenn ich nur wüsste, welche Ausgaben mir fehlen!"...

Natürlich kann man mich auch zu meiner Webseite Kultpower.de und zu unserer Online-Spiele-Datenbank Oregami befragen: Welche Ideen oder Wünsche habt ihr? Wie könntet ihr mithelfen, Kultpower.de zu erweitern oder die beste Online-Spiele-Datenbank "ever" zu erschaffen?

Also: auf nach Oberhausen und rein in die Retro-Welt!

PS: Wenn ihr Glück habt, könntet ihr evtl. einen oder mehrere "alte Retro-Bekannte" am Kultpower-Stand antreffen :-)

Freitag, 22. März 2013

Die Drei Vogonen und meine Wenigkeit

Vor einigen Monaten bekam ich eine Anfrage der "Drei Vogonen", ob ich als Gast in deren Podcast auftreten wolle. Nun, was sollte ich sagen, JA !

Jetzt ist die neue Podcast-Folge online!

In bester Tradition der Drei Vogonen dauert der Podcast knapp 6 (!) Stunden. Im Abschnitt "Deep Thought" komme ich dann zur Sprache, und zwar für knapp eine Stunde. Themen: Inhalt und Historie von Kultpower.de, aber auch Ziele meines neuen Projektes Oregami.org, der (hoffentlich bald gemeinnützigen) Online-Spiele-Datenbank.

Reinhören! Und dann am besten mithelfen bei Kultpower oder Oregami. Oder bei beidem :-)

Donnerstag, 29. November 2012

Power Play Remake - die Reaktionen im Web

Seit etwas mehr als einer Woche ist es im Handel, das erste Exemplar der CHIP Power Play.

Ich zitiere einfach mal, was ich in den letzten Tagen so im Web gefunden habe. Faszinierend!


Facebook: Power Play Posting von Kultpower.de
"Sehr guter Bericht vom Hengst über den Untergang der Flugsimulatoren durch Verdummung der Gamer aufgrund der wasd-Steuerungsvereinfachung und Konsolen. Ich kann sagen: nur lieber komplex fliegen und Langzeitmotivation als Konsolenflug und nach 15 Minuten liegt das Spiel in der Ecke."
"Gestern gekauft und begeistert :) Schöne Artikel und Kolumnen auch wenn ich noch nicht alles gelesen hab :D Perfekte Krankenhaus Lektüre ;)"
"Schönes Heft, alte Erinnerungen werden wach! Sind weitere Ausgaben geplant?"
"Super Artikel über mein Spielehighlight der letzten 2 Jahre LIMBO!"

Lenhardt-Blog: Power Play kehrt zurück
"Vielen, vielen Dank für dieses ertsklassige Heft!!! Endlich mal wieder ein Magazin, das es lohnt zu lesen. Alte Power Play Tugenden sind nicht tot zu kriegen. Super Artikel (nicht ellenlange Seiten sondern auf das Wesentliche konzentriert) , nette “Schreibe”, spitzen Redakteure (die besten der Szene (neben Dir, toll, das Winnie nach allen seinen toll recherchierten Büchern dabei ist und auch Michael endlich mal wieder nach dem Podcast was zum Thema beiträgt)."
"Ich bin glücklich, trage die Kunde in die Welt und sage nochmal: Danke, Danke, Danke!!! Ich hoffe das feedback ist gut und reicht für die Legitimation eines weiteren Heftes!"
"Gekauft, gelesen, Frau und Sohn vernachlässigt, jung gefühlt und immer noch begeistert! Zumindest subjektiv ist doch ein gewaltiger Qualitätsunterschied zu sämtlichen Spielemagazinen bemerkbar. Es wäre echt schade, wenn dieses Juwel eine Eintagsfliege bleiben sollte."
"In meinem persönlichen Nachrichten-Ranking für 2012 kommt das mindestens in die Top 3. Es ist so großartig! Hoffentlich gibt es noch viele weitere Ausgaben!"

Kultboy
"Die Neuauflage der POWER PLAY ist eines der schönsten Hefte, die ich jemals gelesen habe. Wie Winfried Forster seinen 'Ultima' Artikel einleitet ist Videospiel–Journalismus der Extraklasse."
"Unbedingt kaufen, lesen und den alten Meistern am gedruckten Lagerfeuer lauschen."

Power Play Podcast

"Spitzen Heft! Ich hab es mir gestern sofort als ebook gekauft und bin jetzt fleissig am lesen. Nach so vielen Jahren wieder eine Power Play in den Händen zu halten ist Wahnsinn! Ja ist denn heut schon Weihnachten? Ne ehrlich ich freu mich wie an Weihnachten 88 als der Atari ST unterm Baum stand. Vielen Dank und schöne Grüsse aus Mexico."
"Glückwunsch zur neuen Power Play! Fand ich sehr gelungen, auch im PDF-Format."
"Die neue Power Play gibt mir einen guten Teil meines Glaubens an die Menschheit zurück. Im Ernst."
"Ich würde mir sogar das Heft kaufen, wenn es 50 EUR kosten würde."
"Die CHIP PowerPlay gefällt mir richtig gut, sie zu lesen hat viel Spaß gemacht – so viel Freude an einem Spielemagazin hatte ich schon lange nicht mehr."
"Auch von mir ein großes Lob! Endlich wieder ein Heft, wo man alle Artikel mit Interesse und Vergnügen lesen kann (insofern erinnert es mich sogar eher an die alte PC Player, weil da das Themenspektrum auch breiter war). Vor allem die Mischung aus Alt und Neu gefällt. Ich hoffe, daß es sich nur noch um Tage handelt, bis Chip fragt, ob man ggf. auch an einem Abo Interesse hätte…"
"Geniales Heft, danke dafür. Hätte nicht gedacht, daß ich nochmal zum Power Play Leser und Käufer werde, nachdem ich seit dem ersten Heft (und schon vorher zu Happy Zeiten) dabei war, so um 92 herum dann aber zur PC Player wechselte."
"Mein erstes Spieleheft seit vielen Monaten – So und nicht anders muss ein erwachsenes Printmagazin zum Thema Spiele im Jahr 2013 aussehen. Es wäre wirklich schön, wenn das Sonderheft erfolgreich genug ist, um ein zweimonatliches Heft zu ermöglichen."
"Wahnsinn ! Bitte mehr davon ! Ich bin jetzt 34 Jahre alt und kann es kaum glauben, dass ich das nochmal erleben darf. Haltet uns auf dem laufenden wie die Verkaufszahlen sind. Falls Ihr das Heft fortsetzt, abonniere ich sofort. Der Preis ist zweitrangig, für eine Ausgabe bin ich gerne dazu bereit > 15 EURO hinzublättern, das ist es mir Wert !"
"Seit langem (der letzten PowerPlay) das erste Print Spiele Heft, das wieder von Vorne bis Hinten interessant ist."
"Der deutsche Kiosk BRAUCHT die POWER PLAY. Kompetente Unterhaltung mit Stil und Weitsicht darf nicht entberhrlich sein."

Maniac-Forum
"Ich habe die Erstausgabe von 1987 auch noch hier rumliegen, so wie die gesamten Hefte bis 09/1995, die letzte Ausgabe vor dem Re-Design."
"Macht viel Spaß das Heft zu lesen, gerne mehr davon."
"Absolut geil. Genau so stell ich mir ein aktuelles Gaming Magazin vor."
"Da kommen Gefühle hoch wie damals bei der ersten Power Play, der ersten Man!ac oder der ersten Gamestar."

Also, Chip-Verlag: wie sieht's aus mit einer regelmäßigen Power Play?

Mittwoch, 7. November 2012

Eine (wirklich) neue Ausgabe der Power Play!

Ein ganz normaler Mittwoch ist heute. Arbeiten gehen, mit den Kindern spielen, Kinder ins Bett bringen, Fussball schauen. Aber halt! Da tut sich was!

Auf Facebook werde ich darauf hingewiesen: Der CHIP-Verlag bietet eine Zeitschrift mit dem Namen "Power Play" zum Verkauf an. Mit dabei: Roland Austinat, Rolf Boyke, Denis Brown, Harald Fränkel, Winnie Forster, Stephan Freundorfer, Michael Hengst, Jörg Langer, Heinrich Lenhardt und Anatol Locker.

Wow. 

Es ist also tatsächlich wahr geworden: von einigen Hörern des Spieleveteranen-Podcasts energisch gefordert, eine Art "Remake" der alten Power Play!
Ich habe jetzt natürlich noch Nichts vom wirklichen Inhalt gesehen, ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis weist auf eine Mischung aus alten und neuen Themen hin:
  • Interview mit Ron Gilbert
  • Im Tonstudio mit Chris Hülsbeck
  • Nintendo Wii U: Die neue Konsolengeneration
  • Kolumne: Heinrich Lenhardt
  • Neo Geo X: Altes System in neuem Gewand
  • Entstehung von Giana Sisters: Twisted Dreams
  • Interview: Die Donots
  • Filmvorstellung: Ralph reichts
  • Brot und Spiele: Am Set der Retro-Filmkomödie
  • Kreative Grauzone: Making of Limbo
  • Das Beste der Spielzeit 2012
  • Veranstaltungskalender
  • Kolumne: Anatol Locker
  • Ultima IV und sein Einfluss
  • Preview: Ultima Forever
  • Interview mit Richard Garriott
  • Einstieg: Es war einmal
  • Insert Coins: Historische Arcade-Fotos
  • Amiga 500: Der letzte Volkscomputer
  • Videogame History Museum
  • 16-Bit schlägt zurück: Super Fighter Team
  • Studio-Retrospektive: Psygnosis (Sony Liverpool)
  • Kolumne von Jörg Langer
  • Ein @!#?@! Arcade-Held: Q*Berts Geburt
  • Replay: Dungeon Master
  • Replay: Bubble Bobble
  • Replay: Beatmania
  • Replay: Gunship
  • Replay: Killing Game Show
  • Replay: The Sentinel
  • Replay: Bane of the Cosmic Forge
  • Replay: Nebulus
  • Jahresrückblick 1987
  • Starkiller
Wow zum zweiten Mal. Alter, was ist das bitte für ein geniales Inhaltsverzeichnis! :-)

Also, eindeutig kein normaler Mittwoch! Ich bin gespannt, wie das Modell für diese Zeitschrift aussieht. Einmal ausprobieren, und dann? Alle zwei Monate? Alle drei? Oder sogar jeden Monat? Wie hoch wird die Nachfrage sein?

PS: Ich wette, dass Winnie das Thema "Replay: Killing Game Show" gemacht hat. Warum? Darum!


Donnerstag, 1. November 2012

Retrobörse in Bochum am 10. November

Am 10. November 2012 ist es wieder so weit: In Bochum findet die traditionelle Retrobörse statt! Es handelt sich - wie der Name es schon vermuten lässt - dabei um eine Art Riesenflohmarkt mit Retro-Sachen: Computer, Konsolen, Spiele, Fan-Artikel und Vieles mehr.


Ein einziger Verkaufsstand wird mal wieder auschließlich alte Spiele-Zeitschriften anbieten - und das ist meiner. Wie gewohnt werdet ihr an meinem Tisch aus hunderten alter Magazine (Powerplay, ASM, Video Games, Maniac, PcXtreme, 64er und mehr) die besten und/oder euch noch fehlenden Exemplare rauspicken können.

Natürlich kann man mich auch zu meiner Webseite Kultpower.de und zu unserer Online-Spiele-Datenbank Oregami befragen: Welche Ideen oder Wünsche habt ihr? Wie könntet ihr mithelfen, Kultpower.de zu erweitern oder die beste Online-Spiele-Datenbank "ever" zu erschaffen?

Also: auf nach Bochum und rein in die Retro-Welt!

Dienstag, 2. Oktober 2012

iControlPad 2 - Der Open Source Controller

"Wie soll man mit einem Touch-Screen denn klassische Computerspiele vernünftig spielen?"
Diese Frage stellten sich gewiss schon einige der "C64-Generation", die heute ein Smartphone oder Tablet-PC mit Touchscreen haben und darauf Remakes klassischer Spiele ausprobieren: Space Invaders, Pacman und andere Klassiker machen ohne klassischen Controller oft nur halbsoviel Spaß.

Dieser Problematik nahm sich in den Jahren 2007 bis 2009 eine Gruppe begeisterter Technik-Freaks an, die zeitgleich auch das Open Source Handheld Open Pandora entwickelten und bis heute endlich auf den Markt gebracht haben. Die Pandora ist quasi das ultimative Gerät, um alte Spiele zu zocken - durch offene Software gibt es Emulatoren für nahezu jedes bekannte System der 80er und 90er Jahre. Durch echte Steuer-Einheiten für Spiele (digitales Steuerkreuz, zwei Analog-Sticks, vier normale Buttons, zwei Schulter-Buttons) sowie eine volle QWERTZ-Tastatur ergibt sich eine Vielfalt an Möglichkeiten, die man erstmal begreifen muss. Und das Alles in der Größe eines Nintendo DS. Und damit kommen wir so langsam zur Sache.

Die Pandora ist ein faszinierendes Stück Hardware, aber was ist mit all den Leuten, die ein Smartphone besitzen und die darauf zocken möchten? Dafür schaffte das Team um CraigX das iControlPad: man nehme alle Steuerelemente (s.o.) bis auf die Tastatur, befestige sie mit zwei Klemmen an quasi jedem Smartphone und schwupps - lassen sich die Spiele über Bluetooth steuern, und man meint, man hat eine echte mobile Spielekonsole in der Hand. Was für eine Idee!

Diese Tage startete CraigX ein neues Kickstarter-Projekt, das iControlPad 2. Damals klappte Alles noch ohne Kickstarter (gibt es erst seit 2009), heute will man sich die Möglichkeiten der bekannten Crowdfunding-Plattform verständlicherweise nicht entgehen lassen. Durch die Überarbeitung der Befestigungsmöglichkeiten kann man das iControlPad 2 nun "hinter" sein Handy klappen und wieder aufklappen, wenn man es benötigt. Der Clou der neu entworfenen Version ist aber: Sie hat neben den bekannten Elementen zur Spiele-Steuerungen auch ein komplettes Keyboard, so wie man es von der Pandora kennt!



Die Verbindung zum Smartphone wird nach wie vor über Bluetooth aufgebaut, alternativ auch mit USB. Aber heute ist die Lage etwas anders als vor drei Jahren: Es gibt auf dem Markt nicht nur Smartphones, sondern auch IPads, Galaxy Tabs und sonstwas ohne Tastatur. Und auch in der Anwendungs-Landschaft (neudeutsch: Apps) hat sich Einiges getan: Office-Software, Text-Editoren mit Cloud-Anbindung, MindMap-Tools und Ähnliches arbeiten mit Bloetooth-Tastaturen zusammen oder sind sogar speziell für eine Arbeit damit gemacht worden. Mit dem kleinen, portablen iControlPad 2 hat man quasi immer die Tastatur für jedes mobile Gerät dabei! Aber auch andere Systeme könnten sinnvoll bedient werden: der Home-Theater-PC im Wohnzimmer, die Ouya-Konsole, ein Raspberry Pi und jeder andere PC mit Bluetooth. Ein Game-Controller für jedes Notebook, durch die offene Software (Open Source Firmware) ist gewissermaßen Nichts unmöglich.

Wie ist der aktuelle Stand bei Kickstarter?
Es sind nur noch 10 Tage, von den notwendigen 150.000 Dollar sind ca. 110.000 Dollar erreicht. Es wird also jede Unterstützung benötigt! Dabei ist das gar nicht so teuer: mit 70 Dollar plus Versand ist man dabei, es gibt noch einige Ausbaustufen (mit USB-Kabel, Bluetooth-USB-Stick u.Ä.), für 99 Dollar bekommt man schon eine Variante im Holz-Look - wir früher beim Atari 2600, sehr passend :-)

Also, nochmal kurz nachdenken, für welches eurer heimischen Geräte ihr ganz gerne eine mobile Tastatur inkl. genialem Game-Controller haben woll, und dann auf zur Kickstarter-Seite des iControlPad 2. Die Jungs haben es sich verdient.

Mittwoch, 15. August 2012

Telematch: Alle 20 Hefte im Kultpower-Archiv

Ich habe sie selber nie gelesen, aber ich war auch erst zarte 6 Jahre jung, als die erste Ausgabe der deutschsprachigen Zeitschrift Telematch erschien. Wer also dachte, die Happy Computer oder die ASM war die erste deutschsprachige Zeitschrift über Computer- und Videospiele - leider falsch.

Und so enthält schon dieses Magazin die später in eigentlich allen Zeitschriften so oder sehr ähnlich beibehaltene Struktur: News - Tests - Artikel - Interviews. Das wirklich Interessante aus heutiger Sicht sind meiner Meinung nach die Vorstellungen der ersten Spiele-Konsolen (z.B. Atari 5200, Colecovision) und der ersten Home-Computer (z.B. Commodore VC 20, Atari XL, ZX Spectrum). Eine wahre Fundgrube für Nostalgiker und Historiker! Dazu kommen dann noch regelmäßig ausführlich behandelte 80er-Jahre-Themen wie Flipperautomaten und Rollenspiele. Genial.

Wie kommen diese ganzen tollen Hefte nun ins Kultpower-Archiv? Nun, es fand sich tatsächlich jemand, der diese ganzen Hefte selber eingescannt hat und Kultpower.de die Scans für das Archiv zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür! Bei der Erfassung der Inhalte hat der bekannte Retro-Spiele-Sammler Stephan Freundorfer fast Alles alleine eingegeben, auch dafür ein großes Dankeschön!

Ein besonderes Schmankerl ist das einzige erschienene Sonderheft zum Thema Fantasy - man hätte es eigentlich auch "Star Wars Sonderheft" nennen können. Das macht es aus heutiger Sicht natürlich nicht weniger sehenswert sondern eher zu einem optischen Leckerbissen.

Hier ein Überblick, alle 20 Hefte gibt's im Kultpower-Archiv. Es sind nicht weniger als 1600 Seiten Telematch!


Sonntag, 8. Juli 2012

Chip-Sonderheft: 30 Jahre C64 (mit Spieleveteranen)

Nachdem die Diskussionen über eine Kickstarter-Aktion zu einer Neuauflagen eines Spieleveteranen-Magazins im Sand verlaufen sind, kommt das hier gerade Recht: Zum 30. Geburtstag des Commodore 64 hat der Chip-Verlag ein Sonderheft herausgegeben.

Man beachte die Autorenliste: Heinrich Lenhardt, Anatol Locker, Winnie Forster (ehemals Powerplay & Videogames), Elmar Friebe und Ralf Sablowski (ehemals 64er), Frank Erstling und Milo Mundt (Return Magazin). Das ist doch mal was!

Und damit nicht genug: Auch das Heft strotzt nur so von Spieleveteranen-Feeling: Bei den Top-C64-Spielen wird z.B. immer ein "O-Ton" aus einer damaligen Spiele-Zeitschrift zitiert - da tauchen dann natürlich auch wieder unsere Lieblinge auf :-)

Toll für mich ist die mehrfache Erwähnung von Kultpower.de, die auf Seite 128 und 129 sogar in einem fast ganzseitigen Text ausschließlich über meine Webseite gipfelt. Yeah!

Also, klickt auf das Bild oder diesen Link, schaut euch das geniale Inhalts-Verzeichnis an und kauft euch schnell diese tolle Sonderausgabe, bevor sie ausverkauft ist!

Dienstag, 8. Mai 2012

Retrobörse 2012 am 12. Mai in Oberhausen

Am kommenden Samstag, den 12. Mai, findet in Oberhausen die nächste Retrobörse statt.
Dieses Mal werde ich wieder mit einem Kultpower-Stand vertreten sein, es wird wie jedes Mal wohl der einzige Stand sein, an dem es mehrere hunderte alte Hefte zu kaufen geben wird: Powerplay, Videogames, ASM, Amiga Joker, Happy Computer und viele mehr.
Wer also die eine oder andere Ausgabe zum Schmökern erwerben möchte und/oder sich mal nett mit mir unterhalten möchte, der ist herzlich eingeladen! Infos zur Veranstaltung findet ihr auf www.retroboerse.de

Hier ein paar Bilder von dem, was euch erwartet:

ok, diese zu 99% komplette Videogames-Sammlung steht nicht zum Verkauf
diese Erstausgabe schon!
Alles zu verkaufen
 kauf mich!

Samstag, 31. März 2012

Mach sie platt, Ziggy! Neues von Space-Rat

Wer kennt sie nicht, die Space-Rat aus den ASMs der 80er und 90er Jahre?
Nun gibt's neues Futter für alle Space-Rat-Fans: Ein Buch und ein Spiel!

Das neue Buch "SPACE-RAT: BÄM! - Bad Äss Mothafuckas!" gibt es hier bei Amazon.de (Amazon-Partner-Link)

Und das Spiel "Space-Rat: Xplode!" inklusive Musik von Chris Hülsbeck gibts ebenfalls bei Amazon, und zwar hier (Amazon Partner-Link).


Exklusiv für Kultpower.de erstellte Mathias "Tikwa" Neumann einen ASM-Testbericht zum neuen Space-Rat-Spiel :-)


Sonntag, 22. Januar 2012

Mal eben 150 Euro für vier Hefte der Video Games?!

Okay, die vier einzeln heute bei Ebay versteigerten Hefte wurden nicht von der gleichen Person ersteigert. Aber trotzdem: Rechnet man die vier Einzelpreise zusammen, kommt man auf über 150 Euro für die vier ersten Ausgaben der Zeitschrift Video Games von 1991/1992. Wow.
Hier die Auktionen:


Übrigens gibt es die ersten drei Hefte auch komplett online zu lesen im Kultpower-Archiv!

Dienstag, 20. Dezember 2011

Telematch: Zeitschriften-Historie zum Anfassen

Im Jahr 1982 gabe es in Deutschland noch keine Computer- und Videospiele-Zeitschriften wie Happy Computer, Powerplay, ASM oder 64er. Stattdessen erschien am 26. November 1982 die erste Ausgabe der Zeitschrift "TeleMatch".

Aus heutiger Sicht lesen sich die Hefte einerseits sehr amüsant, andererseits erkennt man aber auch, dass das Konzept der Zeitschrift schon ziemlich wegweisend war. In späteren Zeitschriften fand man ebenfalls Elemente wie News, Tests, Gewinnspiele, Hitparaden usw. Auch der "Blick über den Tellerrand" z.B. zu aktuellen Kinofilmen, Schachcomputern, Robotern u.Ä. sollte in späteren Magazinen seine Existenzberechtigung behalten.

Wer nun ein paar mehr zusammengefasste Details zur Telematch nachlesen möchte, dem sei ein toller Artikel zur Telematch auf videospielegeschichten.de empfohlen - zwar schon aus dem Jahr 2002, aber seitdem hat sich an den Fakten ja Nix geändert ;-)

Wer jetzt die Hefte mal selber in die Hand nehmen möchte, der muss bei Ebay schon sehr viel Geduld beweisen und auch recht viel Geld in die Hand nehmen - oder einfach im Kultpower-Archiv vorbeischauen. Denn dort befinden sich mittlerweile die ersten drei TeleMatch-Ausgaben in kompletter Form als Online-Version.

Also: Anklicken!

   

Sonntag, 22. Mai 2011

Spendet Papier für Kultpower.de!

Auf meiner Webseite Kultpower.de biete ich seit nun schon über 11 Jahren umfassende Infos und Scans zu alten Spiele-Zeitschriften wie Powerplay, Video Games, ASM und Amiga Joker an. Zu Beginn habe ich noch Alles selber eingescannt, während des Studiums war das sehr gut möglich... Mittlerweile greife ich immer seltener zum Scanner, aber wenn, dann "richtig". Denn das Wachstum von Kultpower.de beschränkt sich in den letzten Jahren fast ausschließlich auf den Archiv-Bereich, in dem ich komplett eingescannte Hefte inkl. Inhaltsverzeichnis und Suchfunktion zur Verfügung stelle. Aktueller Stand sind 50 Komplett-Hefte, die nächsten stehen hier schon in der Warteschlange.

Die Finanzierung erfolgte schon immer aus meinen privaten Mitteln. Da das Projekt von Beginn an immer auch ein Hobby von mir war, war ich stets gerne bereit, dieses Hobby selber zu finanzieren - machen andere mit anderen Hobbies ja auch.

Meine eigene Sammlung von Zeitschriften ist entsprechend umfangreich. Ich besitze nahezu alle Exemplare der vier oben genannten Magazine Powerplay, Video Games, ASM und Amiga Joker. Dazu kommen noch fast alle Ausgaben des "Amiga Magazins" und ein paar andere Hefte. Vor kurzem war ich auf der Retrobörse in Bochum und habe doppelte Hefte und solche, die ich aus Platzgründen nicht aufbewahren möchte, verkauft. Das war sehr erfolgreich und hat auch viel Spaß gemacht. Der "Erfolg" bedeutet für mich, dass ich durch solche Verkaufsaktionen die Finanzierung von Kultpower.de gut unterstützen bzw. stabilisieren kann.

Da ich mein Hobby ja nicht nur für mich alleine betreibe, sondern mit dem Ziel, allen Lesern von damals die Möglichkeit zu geben, auch heute mal wieder in den alten Magazinen zu blättern, kam mir der Gedanke, einen besonderen Spendenaufruf zu starten:
Wer hat noch Computer- und Videospiele-Zeitschriften aus den 80er und 90er Jahren zu Hause und würde diese dem Archiv von Kultpower.de schenken? Die Hefte würden dann entweder zur Sammlung hinzukommen (und hätten damit eine gute Chance, mal eingescannt zu werden) oder würden von mir zur Finanzierung von Kultpower.de z.B. auf Veranstaltungen wie der Retro-Börse verkauft.

Also:
Spendet Papier! :-)
Gesucht werden nicht nur Powerplay & Co, sondern z.B. auch Club Nintendo, Gamers, Playtime, Mega Fun, Total!, PCJoker usw. Eine Liste von interessanten Magazinen findet ihr hier.

Meine Kontaktdaten sind im Kultpower-Impressum zu finden.

Wer solches Papier gar nicht besitzt, kann Kultpower.de natürlich trotzdem unterstützen, z.B. ganz ohne eigene finanzielle Mittel durch das Amazon-Partnerprogramm. Mehr Infos gibt's hier.

Samstag, 30. April 2011

Kultpower.de auf der Retrobörse in Bochum (7. Mai 2011)

Am nächsten Samstag, den 7. mai 2011, ist es wieder so weit: In Bochum findet die Retrobörse statt. Auf zwei bis drei Etagen kann man Alles kaufen, was das Spiele-Sammler-Herz begehrt: Konsolen, Computer, Spiele, Bücher, Merchandising-Artikel usw. Und an meinem eigenen Verkaufsstand - und das wird zu 99,9% der einzige dieser Art auf der Börse sein - ausschließlich Computer- und Videospiele-Zeitschriften der 80er und 90er Jahre.

Dafür war ich heute im Kultpower-Archiv, und zwar dieses Mal nicht im virtuellen Archiv sondern in meinem realen Archiv:


Gefunden habe ich über fünfhundert Hefte, die ich auf der Retrobörse zum Verkauf anbieten werde. Das sind wohlgemerkt nahezu alles Hefte, die ich doppelt habe.
Mit dabei:
  • fast 200 Powerplay-Ausgaben und Happy-Computer-Spiele-Hefte.
  • über 50 Videogames-Ausgaben
  • ca. 130 Amiga-Hefte (Amiga Joker, Amiga Magazin, Amiga plus, Amiga special)
  • fast 100 ASMs (Aktueller Software Markt), darunter viele Sonderhefte
  • über 40 Ausgaben des Magazins 64er
  • ein paar PC-Joker-Hefte
Ein besonderes Schmankerl bei den Powerplays: Einige Ausgaben in Mint Condition. Wie kann das sein fragt ihr euch? Ganz einfach: Die Hefte wurden damals von einem Redakteur direkt aus der Redaktion mitgenommen und lagerten seitdem wohlbehütet in einem kleinen Karton. Besser kann der Zustand also nicht sein. Es handelt sich bei den Heften um ein paar geniale Powerplay-Spiele-Sonderhefte und einige reguläre Powerplay-Ausgaben von 1991 und 1992. Hier ein kleiner Vorgeschmack:


Also, rafft euch auf, kommt nächsten Samstag zur Retrobörse nach Bochum und quatscht mit mir, blättert in meinen Heften und ergänzt eure Sammlung um das eine oder andere Exemplar. Ich würde mich freuen!

Freitag, 25. März 2011

Congratulations to me

Ende 2009 startete ich ein "Sub-Projekt" von Kultpower.de: das Kultpower-Archiv. Hier wollte ich Computer- und Videospiel-Magazine der 80er und 90er Jahre komplett eingescannt zur Verfügung stellen. Nicht als PDF, dafür könnte man auch einen FTP-Server aufmachen. Sondern mit komfortablem Web-Interface zum Durchblättern.

Mit viel Arbeit programmierte ich nächtelang neben der Darstellung der Scans auch noch eine Administratons-Anwendung, mit der man die Inhalte auf den einzelnen Seiten erfassen und dadurch katalogisieren kann. Das lässt ein schickes Inhaltsverzeichnis erscheinen und eine Suchfunktion macht das gezielt Auffinden von Inhalte möglich. Sehr schick.


Heute, im März 2011, umfasst das Archiv ganze 50 (in Worten: fünfzig) Hefte der 80er und 90er Jahre. Darunter auch ein paar Happy Computer Spiele-Beilagen, die dann irgendwann auch Powerplay hießen und immer dicker wurden. Auch fünf der sechs mega-dicken Happy-Computer-Spiele-Sonderhefte sind dabei - die Dinger wiegen richtig was! Passend zum 20-jährigen Jubiläum der "Video Games" gibt es auch davon die allerersten drei Ausgaben online. Kult pur!


Ich habe viele Hefte selber eingescannt, aber mir wurden mittlerweile auch viele Hefte als Scans zugesendet. Alleine kann man das als berufstätiger Familienvater auch wirklich nicht so schnell vorantreiben.

Inhalte wurden bis heute schon über 5000 erfasst, davon über 2000 zu Testberichten. Nicht nur von mir, auch von fleißigen Helfern, die das Kultpower-Archiv unterstützen.

Mein Dank gilt also allen, die mir bis heute schon beim Kultpower-Archiv mitgeholfen haben! Es macht riesigen Spaß, und wird es mir auch hoffentlich noch weiter machen. Ich habe hier noch ein paar gescannte Hefte vorliegen :-)

Ganz neu (seit jetzt gerade) ist die Möglichkeit, mit einem Mausklick einzelne Hefte bei Facebook und Twitter zu verkünden. Macht doch mal Gebrauch davon, damit noch mehr Leute das Kultpower-Archiv entdecken!

Samstag, 19. März 2011

Solarplexus Junge, weißt ja was dat heißt. Und danach Vollgas.

California Games. Dragons Lair. Dungeon Master. Enduro Racer. Ghostsn Goblins. Gynoug. H.E.R.O.. International Karate plus. Katakis. Kings Quest IV. Legend of Zelda. Microprose Soccer. Might and Magic II. Musha Aleste. Phantasy Star. Police Quest II: The Venegance. Pool of Radiance. Populous. R-Type. Red Baron. Skate or Die. Space Quest III. Speedball. Summer und Winter Games. Super Mario Bros. 2. Super Wonderboy in Monsterland. TV Sports: Football. The Bards Tale III - Thief of Fate. The Great Giana Sisters. The Last Ninja II. Turrican II. Ultima V - Warriors of Destiny. Western Games. Zelda II: The Adventure of Link.

Atari Games: Von Anfang an (Teil 1-4). Bits, Bytes und Beckenbauer. Las Vegas - Stadt der Spieler. Interview: Sensible Software. Mut zum Modul: Nintendo. Quo Vadis Adventure. Chicago Enthuellt Spiele (CES). Kaffeeklatsch in Duesseldorf bei Rainbow Arts. Der Mann, der Türme drehen konnte. Der Sierra-Clan (Teil 1-2). Genosse Tetris. Der Mann, der Zak McKracken schuf. Power Play über Killerspiele. Die Glorreichen 5 - Factor 5. Wie realistisch dürfen Simulationen sein?

1128 eingescannte Seiten.

529 Megabyte.

Powerplay 3/1988. Powerplay 5/1988. Powerplay 6/1988. Powerplay 11/1988. Powerplay 12/1988. Powerplay 2/1989. Powerplay 3/1989. Powerplay 4/1989. Powerplay 5/1989. Powerplay 6/1989. Powerplay 7/1989. Powerplay 4/1991. Videogames 2/1991.

Alle komplett online.

Hier.

Bäm.